Samuels Blog

Ein Blog über meine Erfahrungen und Neuigkeiten mit Computern und Technik 

Facebook mit neuem Layout

Seit kurzem ist bei Facebook oben ein Link zu sehen, über den man zum neuen Design gelangt. Die linke und die rechte senkrechte Spalte wurden offensichtlich zusammengelegt und an den rechten Rand verschoben. Der Hauptteil kann so breiter werden und breitet sich auch nach links aus.
In seinem eigenen Profil kann man nun sofort seinen Status angeben (ähnlich wie bei twitter.com) und muss die Funktion nicht in den Menüs suchen. Die Profilseite ist in Tabs eingeteilt, welche auch verändert werden können und deren Anzahl variabel ist. Die erste davon ist die Pinnwand, die sowohl alle geposteten Einträge als auch klassische Freundeseinträge beinhaltet. Der Tab "Info" zeigt die persönlichen Angaben an. Auch die Gruppenliste ist dort versteckt. Bei "Fotos" sind die bisherigen Fotogalerien übersichtlich angelegt, das ganze wirkt aufgeräumt. Unter "Felder" finden sich restliche Anwendungen (zum Beispiel die posterous-Anwendung); es lassen sich außerdem weitere Tabs hinzufügen.
Die Funktion "Profilbanner" sehe ich auch zum ersten Mal und konnte sie im alten Design auch bisher nicht finden. Profilbanner sind kleine Banner mit den elementaren Facebook-Informationen über sich selbst, die im Web verbreitet werden sollen/dürfen.
Im Profil selbst wiederum ist das Design so aufgeteilt, dass links die senkrechte Informationsleiste steht (die übrigens alle Freunde anzeigt, nicht nur die aus dem eigenen Netzwerk), in der Mitte und rechts befindet sich wie gehabt der Hauptteil.
Die Suchbox links oben ist verschwunden, sie wanderte nach rechts in den Header (wie bei den meisten Websites).

Insgesamt gefällt mir das neue Design besser, da es durch noch mehr Schlichtheit und Übersichtlichkeit überzeugen kann. Allerdings sind nun Dinge wie die Gruppenliste schwieriger zu finden, dies wäre zum Beispiel noch verbesserungswürdig.

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AntMe

AntMe ist ein Projekt, bei dem man den Gebrauch bzw. die Programmierung von Künstlicher Intelligenz mittels eines Spiels erlernen soll.
Zuallererst hat man nur ein quadratisches Waldstück mit einem Bau in der Mitte, Zuckerbergen und Obststücken auf dem Computer simuliert. In dem Bau werden im Laufe des Spiels bis zu 100 Ameisen generiert, außerdem laufen außenherum Käfer, die die Ameisen fressen. Ziel des ganzen Spiels ist es, in einer gegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu erhalten. Punkte bekommt man durch Sammeln der herumliegenden Nahrung und durch Töten der Käfer. Wenn eine Ameise von einem solchen verspeist wird, werden Punkte abgezogen.
Um die Intelligenz der Ameisen zu programmieren, benötigt man Kenntnise entweder in Visual Basic.NET oder in C#. Nachdem man die passende Projektdatei von der Website heruntergeladen hat, muss man die .sln-Datei aus dem Ordner öffnen. Dazu sollte man (für C#) die Visual C# 2008 Express (kostenlos) installiert haben. Zum Einstieg sind die Tutorials der Autoren zu empfehlen.
Im Laufe der Zeit muss man dann Strategien entwickeln, möglichst viele Punkte zu sammeln und die Ameisen möglichst effizient arbeiten zu lassen. Das Spiel macht viel Spaß und jeder der C# lernen möchte oder es schon beherrscht (das gleiche gilt natürlich auch für Visual Basic), kann verschiedene Strategien ausprobieren und entwickeln.

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Update: San Francisco wieder im Besitz aller Passwörter

Gerade wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung von San Francisco wieder auf ihre Glasfasernetze zugreifen kann, deren Administrationspasswörter einige Tage vorher von einem Admin nach dessen Rauswurf verheimlicht wurden (siehe auch hier). Der Bürgermeister hat sich mit dem Admin getroffen und sich unkonventionell ohne Wissen der anderen Behörden die Passwörter geholt. Nachdem wohl eine Antipathie zwischen dem Admin und der Sicherheitschefin und eine "Verkettung unglücklicher Umstände" vorhergegangen waren, konnte der Bürgermeister schließlich das Passwort mitnehmen, allerdings erst nachdem er versprach, dies auch nur an die isco-Experten wieterzugene und nicht an die Sicherheitschefin. Cisco versucht schon seit Tagen das System zu knacken. Mittlerweile ist also der Zugang wieder entsperrt und die Farce neigt sich dem Ende zu.

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Goosh - Google ohne GUI

Schon seit längerem kenne ich goosh.org, eine Bedienmöglichkeit für Google ohne GUI. Der Name soll wohl Google Bash bedeuten, also eine Kommandozeile für Google. Die Bedienung ist denkbar einfach, man muss lediglich das gesuchte Wort oder allgemein den Begriff (die Begriffe) eintippen und auf "Enter" drücken. Damit startet man eine Websuche mit standardmäßigen 4 Ergebnissen. Über die angegebenen Kommandos (z.B. "i" oder "image" für die Bildersuche), die alle über "h" oder "help" abgerufen werden, kann man einige Suchtypen, die von Google natürlisch schon bekannt sind, nutzen. Man kann sich mittlerweile auch bei Google Accounts anmelden und sogar mit GMail E-Mails verfassen, aber diese Features scheinen noch nicht ganz ausgereift zu sein.
Die Links auf Fotos werden wie gewohnt mit Thumbnails versehen, Videos auch. Bei diesen wird beim Öffnen das gewählte Video in Vollbildgröße angezeigt, ist meiner Meinung nach nicht die beste Lösung, vor allem aus Qualitätsgründen. Über "set" lassen sich verschiedene Dinge, wie die Sprache ("set lang de"), die Anzahl der Treffer und vieles mehr einstellen. Das GMail-Feature zeigt ein kleines Fenster (wahrscheinlich einen IFrame), der die Mobilversion von GMail anzeigt. Dazu reicht es, mit seinem Konto bei Goole über den Browser angemeldet zu sein, die goosh muss man dafür nicht extra bemühen.
Die History wird wie in fast jeder Shell mit der Pfeil-hoch und der Pfeil-runter-Taste bedient, ein Keyword wird durch <TAB> vervollständigt.

Die goosh gefällt mir persönlich gut, da man so Google ohne eine (manchmal) ladeintensive GUI bedienen kann wenn man Zeit sparen möchte aber eben ohne iGoogle abzuschalten, das wiederum in Momenten der Informationsfülle benötigt wird. Außerdem ist es ein nettes Projekt und glänzt durch übersichtliche Gestaltung.

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Ich lasse mich auf den Mond schießen...

...naja, zumindest einen Teil von mir ;-)
Die NASA plant eine Mission zum Mond, bei der alle eingetragenen Namen, die auf einer Website eingetragen wurden, in der Sonde mittransportiert werden. Dazu muss man seinen Namen in ein Formular eingeben und dann wird eine PDF-Datei erzeugt, die man herunterladen kann. Dies ist dann eine Art Zertifikat. Die Aktion geht noch bis zum 25. Juli 08 und es haben nach dortigen Angaben schon über 1 Million Leute teilgenommen. Ist zwar imo nur eine große PR-Aktion, aber ich finde sie trotzdem ganz nett :-)

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Der BOFH lebt!

Wie auf heise.de zu lesen war, scheint der BOFH von Neuseeland nach San Francisco umgezogen zu sein.
Der Administrator, der von der dortigen Stadtverwaltung gefeuert, mit der Begründung dass er unter anderem "E-Mail-Austausch von Vorgesetzten in seiner Sache ausspionierte". Das erinnert doch stark an die BOFH-Geschichten... Das kann aber mal vorkommen, das wirklich verrückte kommt erst: Kurz bevor er entlassen wurde, änderte er das Masterpasswort und verriet es niemandem. Mittlerweile befindet er sich in Haft, und er käme nur gegen eine Kaution von 5 Millionen US-$ (!) wieder frei. Er zeigt sich bisher resistent und gibt das Passwort nicht heraus (Genauso wie das System der Stadtverwaltung, obwohl mehrere Sicherheitsexperten daran arbeiten das Passwort zu knacken).
In diesem Sinne: God? Root? Where's the difference?

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Moderne Technik an der Schule

Vor etwa einer Woche durften ich und ein Klassenkamerad bei uns an der Schule die Theatergruppe als Techniker beleuchten und beschallen. Da die Schule laut Aussage diverser Lehrer ein "sehr modernes Lichtmischpult" im Keller stehen hat, das aber offenbar noch niemand gesehen oder gar bedient hat, dachten wir uns es sei eine entspannte Aufgabe. Nun, wir kamen also zur ersten Probe und der zuständige Physiklehrer meinte, dass er Scheinwerfer gekauft hat. WIr fragen nach dem Mischpult. Da sagt er, dieses sei zwar in einem Top-Zustand, aber die Schule habe keine Kabel vom Pult zu den Leuchten.
Was nun tun? Die Aufführung war am nächsten Tag und so ein Kabel zu bestellen hätte ziemlich lange gedauert. Nun, im Endeffekt stöpselten wir mehrere schaltbare Steckdosen zusammen (7 + 1 dimmbare) und steuerten so das Licht. Es hat zwar geklappt und die Sache sah mehr als abenteuerlich aus, aber allein schon die Blicke diverser Leute waren unbezahlbar^^

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der Wert alter Disketten

Ich bin beim Lesen dieses Artikels auf heise.de ziemlich überracht worden, so habe ich dort seit Jahren wieder eine Nachricht über Windows 3.11 gelesen. Ja, Microsoft hat angekündigt dies "nur noch" bis zum November 2008 verkaufen zu wollen, dass dieses System überhaupt noch erhältlich ist habe ich nicht gewusst. Nun will man also dieses altehrwürdige Betriebssystem einstellen, das heute nur noch Anwendung in Kaufhauskassen und ähnlichen Embedded Systems vorkommt (wobei ich Kaufhäuser kennen die noch mit DOS arbeiten...).
Gut, wenn man noch Disketten davon zu Hause rumliegen hat. In 10 Jahren kann ich sie hoffentlich für viel Geld bei eBay verscherbeln ;-) Erst gestern habe ich eben eine alte Dose entdeckt, in der ein Windows 95-Diskettensatz, 9 Disketten von Windows 3.11 for Workgroups und das letzte DOS ohne CD-Treiber, drei Disketten mit der 6.22er Version zu finden sind.
Warum stellt Microsoft eigentlich jetzt schon den Verkauf von XP ein, wo es doch ziemlich erfolgreich ist, lässt Win 3.11 for Workgroups 15 Jahre (!) lang laufen? Ich finds ja lustig...

   

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interessantes Feature von Javascript

Heute in Ehrensenf wurde ich auf einen Blogeintrag aufmerksam, in der beschrieben wird wie man lokal Websites verändern kann ohne den kompletten Content zu kopieren oder ähnliches zu tun. Man muss dabei einfach den Javascript-Code

javascript:document.body.contentEditable='true';
document.designMode='on'; void 0


in die URL-Zeile des Browsers einfügen und "Enter" drücken. Dadurch wird der Schreibschutz wohl aufgehoben und die Website kann beliebig editiert werden. Zwar ein sinnloses Feature (oder fällt jemanden eine sinnvolle Anwendung ein?) aber eventuell zu gebrauchen, um andere mit "interessanten" Siteinhalten zu überraschen.

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Hallo erstmal ;-)

Ich habe heute mal MS Expression Encoder (erhalten über Dreamspark) ausprobiert und es geschafft, einen kleinen Screencast zu produzieren. Dies ist durch die Installation von VH-Capture möglich, einem kleinen aber feinen Programm, das eine Kamera emuliert, die den aktuellen Bildschirm als Inhalt hat.
Nach der Installation musste ich nur noch Expression Encoder starten und siehe da, ich konnte im Livemodus erste Aufnahmen machen. Leider stimmt die Ausgangsauflösung noch nicht ganz, aber wenn ich mich mal durch den Einstellungendialog gewühlt habe, wird das sicher noch werden ;-)
Wenn ich dann mal einen akzeptablen Screencast zusammenbekommen habe, wird dieser natürlich hier zu sehen sein!

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