Samuels Blog

Ein Blog über meine Erfahrungen und Neuigkeiten mit Computern und Technik 
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Computer in a box

Ich habe gerade eben endlich die (fehlerfreie) Installation auf meinen Spezial-PC im Koffer fertiggestellt *g* Es handelt sich dabei um eine nicht mehr ganz aktuelle SuSE 8.2, aber es läuft, im Gegensatz zu Gentoo, das immer wieder einen Fehler beim Laden des Root-Systems zu haben scheint. Ich werde zwar irgendwann noch wechseln, aber vorerst bleibt das drauf.

Der viel interessantere Teil ist aber die Hardware. Ich habe einige Stunden im Keller gebraucht, bis das System den gewünschten Zustand angenommen hat, doch nun ist es fertig. Wie im ersten Bild zu sehen, basiert das ganze auf einer Holzplatte. Darauf werden die einzelnen Komponenten geschraubt.
Zuerst habe ich das Mainboard eingebaut, immer schön mit Abstandhaltern zwischen Holz und Board, damit es keine Kurzschlüsse gibt *g* (Bild 2)
Im dritten und vierten Bild ist ein Netzteil zu sehen (unschwer zu erkennen...), welches mit diversen Winkeln angeschraubt wird. Wie man sehen kann, ist die Holzplatte (zu diesem Zeitpunkt zumindest) herausnehmbar.
Ebenfalls benötige ich ein Diskettenlaufwerk, also rein damit! (Bild 5)
Auch Festplatten sind nicht zu verachten, und so findet ein alter Metallrahmen noch Verwendung, jetzt kann ich sogar ganz einfach die HDD wechseln, siehe Bild 6.
Nun noch das CD-Laufwerk montieren, welches auf einer speziellen Winkel-Stelzen-Konstruktion thront, und festmachen... (Bild 7)
Zum Schluss noch eine Halterung für die WLAN-Antenne (von der das WLAN-Kabel zur WLAN-Karte führt xD), zu bewundern auf Bild Nr 8.

Nun noch die Holzplatte festschrauben und fertig! Das Ergebnis funktioniert (auch dank Einschaltpad auf der rechten Seite) und bootet sofort. (letztes Bild)

Das ganze soll mir als portables System, aber auch als Testcomputer für diverse Spielereien, dienen und ich versuche momentan, einen alten Laptop-TFT zu integrieren...

                 
Click here to download:
Computer_in_a_box.zip (874 KB)

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Links zum Thema Exoplaneten

Nachdem ich mich wegen eines Referats in der Schule intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe, sind hier ein paar interessante Linktipps zum Thema Exoplaneten, die auch teilweise recht schöne Bilder beinhalten:

Englische Wikipedia
Deutsche Wikipedia
Spiegel Online, erste Fotografie eines Exoplaneten
Spiegel Online, Neptun-Trick
Spiegel Online, Entdeckung eines kleinen Exoplaneten im Sternbild Schütze
ORF Science, Gliese 581 c
Planetquest, NASA-Portal für Exoplaneten
Twitter-Channel von PlanetQuest
wissenschaft.de, Fomalhaut-System

Und noch einige Bilder, die ich dafür ausgesucht habe:

Foto eines Exoplaneten
erstes Foto von 2M1207b
Transit vor einem Fixstern
Fomalhaut b auf Hubble-Fotos
Transit eines Planeten & Formeln zur Berechnung diverser Werte
Wetterkarte

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Wikipedia.de gesperrt

In einer ziemlich unerwarteten Aktion hat der Linkspartei-Abgeordnete Lutz Heilmann die komplette .de-Domain der wikipedia sperren lassen, da "unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org [auf die von dort weitergeleitet wird und die auch weiterhin erreichbar ist] bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden" (wikipedia.de).

In dem Streit geht es offenbar um in der Wikipedia zitierte Berichte, wonach die Immunität des Abgeordneten im Oktober aufgehoben worden sei, weil er einen Bekannten per SMS bedroht haben soll. Heilmann bestreitet sowohl Drohung als auch eine Aufhebung der Immunität. Auch die angebliche Stasi-Vergangenheit des Abgeordneten ist ein Streitpunkt: Heilmann arbeitete laut seiner offiziellen Bundestags-Biographie während seines verlängerten Wehrdienstes als Personenschützer für das Ministerium für Staatssicherheit. (Heise.de)


Dass ein solcher Antrag bei einem Gericht jemanden findet, der diese einstweilige Verfügung rausgibt und genehmigt, schockiert mich schon ein bisschen, da man anstatt zumindest dieser einen Seite (http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann) gleich die ganze Domain sperrt. Dies ist mMn zeimlich unverhältnismäßig. Weitere Informationen gibt es natürlich im Netz, auch zu den Hintergründen.
Interessant: Laut FOCUS sind an den Edits der Wikiseite auch Bundestags-IPs dabei.

Update: Der Abgeordnete Heilmann zieht offenbar seine Klage zurück, auf seiner Website ist zu lesen:


Nachdem die falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt wurden, habe ich gegenüber dem Wikimedia e.V. erklärt, dass ich keine weiteren juristischen Schritte unternehmen werde und die Weiterleitung auf die Wikipedia-Inhalte unter http://de.wikipedia.org wieder geschaltet werden kann. Wikimedia e.V. kann also ab sofort die Inhalte der freien, nicht kommerziellen Internet-Enzyklopädie Wikipedia wieder über die URL www.wikipedia.de zugänglich machen. Ich bedaure außerordentlich, dass durch die von mir beantragte Einstweilige Verfügung des Landgerichts Lübeck die deutschen Wikipedia-Userinnen und -User in den letzten 24 Stunden keinen direkten Zugriff mehr auf die Wikipedia-Inhalte hatten. Mir ging es dabei keineswegs um Zensur, sondern schlicht um eine wahre Tatsachen-Darstellung. Der juristische Weg hat sich dafür insoweit als problematisch erwiesen, als durch die Struktur von Wikipedia die anderen Userinnen und User in Mitleidenschaft gezogen werden. Das war nicht meine Absicht. Gemeinsam mit Wikimedia e.V. werde ich nach anderen Wegen suchen, um den offenen und freien Charakter von Wikipedia so weiter auszugestalten, dass Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben.

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Flugzeugabstürze

Heute war mir wieder mal sehr langweilig und da ja vor kurzem zwei Flugzeuge nur mit wenigen Tagen Abstand abgestürzt sind (in Madrid und in Kirgisien). Mir fielen dann pauschal ein paar weitere Fälle ein, wo ebenfalls nur wenige Tage Unterschied zwischen zwei Unglücksflügen verstrichen sind. Nun habe ich mir die Daten aller Abstürze und Katastrophen seit 2001 auf Wikipedia angesehen, und daraus eine Statistik erstellt, die die Häufgkeit zweier aufeinanderfolgender Abstürze nach Tagen sortiert zeigt. Dabei wurden nur zivile Unfälle berücksichtigt, bei denen mehr als 10 Personen ums Leben kamen.
Rein statistisch gesehen müsste in diesem Zeitraum alle 39 (38,8) Tage eine solche Katastrophe passieren, da in diesem Zeitraum 72 Unglücke passiert sind.
43 dieser Häufungen kamen in weniger als dieser Zeit vor, das entspricht 59,7% (absolut: 43) der Abstürze. In 38,9% (absolut: 28) der Fälle dauerte es länger bis zwei aufeinanderfolgende Abstürze zu verzeichnen waren. In 1,4% (absolut: 1) der Fälle verstrichen genau 39 Tage.
In den ersten 7 Tagen nach einem anderen Unglück ist das Risiko abzustürzen mit 26,4% (absolut: 19) ungewöhnlich hoch, über ein Viertel der Unglücke liegt nicht einmal eine Woche auseinander.
Ob dies etwas konkretes zu bedeuten hat oder eine reine Zufälligkeit ist, kann man schwer sagen, allerdings ist in der Statistik der Zufallsfaktor wohl eher gering. Eventuell erstelle ich irgendwanneinmal eine Statistik mit wesentlich mehr Daten, die wird dann vielleicht auch aussagekräftiger sein ;-)

Edit: Die letzte Spalte bezeichnet die Zahlen von 49 aufwärts, da hat die Beschriftung leider ein bisschen versagt ;-)

(download)

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AntMe

AntMe ist ein Projekt, bei dem man den Gebrauch bzw. die Programmierung von Künstlicher Intelligenz mittels eines Spiels erlernen soll.
Zuallererst hat man nur ein quadratisches Waldstück mit einem Bau in der Mitte, Zuckerbergen und Obststücken auf dem Computer simuliert. In dem Bau werden im Laufe des Spiels bis zu 100 Ameisen generiert, außerdem laufen außenherum Käfer, die die Ameisen fressen. Ziel des ganzen Spiels ist es, in einer gegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu erhalten. Punkte bekommt man durch Sammeln der herumliegenden Nahrung und durch Töten der Käfer. Wenn eine Ameise von einem solchen verspeist wird, werden Punkte abgezogen.
Um die Intelligenz der Ameisen zu programmieren, benötigt man Kenntnise entweder in Visual Basic.NET oder in C#. Nachdem man die passende Projektdatei von der Website heruntergeladen hat, muss man die .sln-Datei aus dem Ordner öffnen. Dazu sollte man (für C#) die Visual C# 2008 Express (kostenlos) installiert haben. Zum Einstieg sind die Tutorials der Autoren zu empfehlen.
Im Laufe der Zeit muss man dann Strategien entwickeln, möglichst viele Punkte zu sammeln und die Ameisen möglichst effizient arbeiten zu lassen. Das Spiel macht viel Spaß und jeder der C# lernen möchte oder es schon beherrscht (das gleiche gilt natürlich auch für Visual Basic), kann verschiedene Strategien ausprobieren und entwickeln.

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Update: San Francisco wieder im Besitz aller Passwörter

Gerade wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung von San Francisco wieder auf ihre Glasfasernetze zugreifen kann, deren Administrationspasswörter einige Tage vorher von einem Admin nach dessen Rauswurf verheimlicht wurden (siehe auch hier). Der Bürgermeister hat sich mit dem Admin getroffen und sich unkonventionell ohne Wissen der anderen Behörden die Passwörter geholt. Nachdem wohl eine Antipathie zwischen dem Admin und der Sicherheitschefin und eine "Verkettung unglücklicher Umstände" vorhergegangen waren, konnte der Bürgermeister schließlich das Passwort mitnehmen, allerdings erst nachdem er versprach, dies auch nur an die isco-Experten wieterzugene und nicht an die Sicherheitschefin. Cisco versucht schon seit Tagen das System zu knacken. Mittlerweile ist also der Zugang wieder entsperrt und die Farce neigt sich dem Ende zu.

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Ich lasse mich auf den Mond schießen...

...naja, zumindest einen Teil von mir ;-)
Die NASA plant eine Mission zum Mond, bei der alle eingetragenen Namen, die auf einer Website eingetragen wurden, in der Sonde mittransportiert werden. Dazu muss man seinen Namen in ein Formular eingeben und dann wird eine PDF-Datei erzeugt, die man herunterladen kann. Dies ist dann eine Art Zertifikat. Die Aktion geht noch bis zum 25. Juli 08 und es haben nach dortigen Angaben schon über 1 Million Leute teilgenommen. Ist zwar imo nur eine große PR-Aktion, aber ich finde sie trotzdem ganz nett :-)

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Moderne Technik an der Schule

Vor etwa einer Woche durften ich und ein Klassenkamerad bei uns an der Schule die Theatergruppe als Techniker beleuchten und beschallen. Da die Schule laut Aussage diverser Lehrer ein "sehr modernes Lichtmischpult" im Keller stehen hat, das aber offenbar noch niemand gesehen oder gar bedient hat, dachten wir uns es sei eine entspannte Aufgabe. Nun, wir kamen also zur ersten Probe und der zuständige Physiklehrer meinte, dass er Scheinwerfer gekauft hat. WIr fragen nach dem Mischpult. Da sagt er, dieses sei zwar in einem Top-Zustand, aber die Schule habe keine Kabel vom Pult zu den Leuchten.
Was nun tun? Die Aufführung war am nächsten Tag und so ein Kabel zu bestellen hätte ziemlich lange gedauert. Nun, im Endeffekt stöpselten wir mehrere schaltbare Steckdosen zusammen (7 + 1 dimmbare) und steuerten so das Licht. Es hat zwar geklappt und die Sache sah mehr als abenteuerlich aus, aber allein schon die Blicke diverser Leute waren unbezahlbar^^

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Hallo erstmal ;-)

Ich habe heute mal MS Expression Encoder (erhalten über Dreamspark) ausprobiert und es geschafft, einen kleinen Screencast zu produzieren. Dies ist durch die Installation von VH-Capture möglich, einem kleinen aber feinen Programm, das eine Kamera emuliert, die den aktuellen Bildschirm als Inhalt hat.
Nach der Installation musste ich nur noch Expression Encoder starten und siehe da, ich konnte im Livemodus erste Aufnahmen machen. Leider stimmt die Ausgangsauflösung noch nicht ganz, aber wenn ich mich mal durch den Einstellungendialog gewühlt habe, wird das sicher noch werden ;-)
Wenn ich dann mal einen akzeptablen Screencast zusammenbekommen habe, wird dieser natürlich hier zu sehen sein!

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